Gestaltungs-, klinische Kunst- und Ergotherapie
Einzeltherapie, Gruppentherapie, Paartherapie
Therapiepraxis Ulrike Poerschke - Holstenwall 13 - 20355 Hamburg - Tel.: 040/33 42 54 58 - therapiepraxis@ulrikepoerschke.de Newsletter - Datenschutz

Worte können nicht der Seele Bilder malen


Tiefenpsychologisch fundierte Gestaltungstherapie/Klinische Kunsttherapie beinhaltet die Therapie mit bildnerischen Mitteln auf tiefenpsychologischer Grundlage.

Ich biete in meiner Praxis tiefenpsychologisch fundierte Gestaltungstherapie/Kunsttherapie für Menschen mit folgenden Erkrankungen und Leiden an:
Für die gestaltungstherapeutische/kunsttherapeutische Methode sind keinerlei vorherige künstlerische Erfahrungen nötig.
Tiefenpsychologisch fundierte Gestaltungstherapie/Kunsttherapie kann als psychisch-funktionelle Behandlung über eine Heilmittelverordnung für Ergotherapie bei allen Kassen abgerechnet werden und ist somit für alle Patienten, bis auf einen geringen Eigenanteil, kostenfrei.

Für Privatzahler kostet

Ich biete die gestaltungs- und kunsttherapeutischen Methoden als Einzel-, Gruppen- und Paartherapie an.

Was ist Gestaltungstherapie/klinische Kunsttherapie?


Im geschützten Rahmen einer therapeutischen Beziehung wird die bildhafte Gestaltung zum Ausdrucksträger der psychischen Innenwelt des Patienten.
Affektives wie emotionales Erleben nehmen Form und Gestalt an – und werden zu einem gestalteten und damit anschaubaren Gegenüber. Das Gespräch zwischen Therapeuten und Patienten wird durch das Bild oder die Gestaltung erweitert. So werden auch Themen, die nicht – oder noch nicht – an- und ausgesprochen werden können, sichtbar, anschaubar und spürbar. Bezieht man gemalte Bilder des Patienten in den Therapieprozess mit ein, so kann sich der Therapeut häufig sehr viel schneller als in der ausschließlich verbalen Kommunikation ein Bild von der psychischen Struktur, dem Konflikt und den Fähigkeiten des Patienten machen. Sowohl durch den kreativ-schöpferischen Prozess selbst, als auch durch das bildnerische Ergebnis können Gefühle, Bedürfnisse und innere Bilder des Patienten sichtbar, fühlbar und begreifbar gemacht werden. Die tiefenpsychologisch fundierte Gestaltungstherapie/Kunsttherapie hilft dabei, diese zu erkennen, zu bearbeiten, zu verändern und zu integrieren.

Da das Bild oder die Gestaltung aus physischem Material besteht, wie beispielsweise Farben, Ton, Holz oder Stein, bietet es sich an, durch therapeutische Interaktionen Veränderungsprozesse anzuregen. Dem Patienten wird dadurch die Möglichkeit eröffnet, durch sein Eingreifen und sein Handeln am Material selbst etwas verändern zu können und sich auszuprobieren. Er kann neue Perspektiven entwickeln, fokussieren oder auch Distanz schaffen. Im sicheren Rahmen der therapeutischen Beziehung können so andere und neue Selbstentwürfe und Verhaltensweisen riskiert und geübt werden.

Gefühle, Bedürfnisse und innere Bilder, die nicht – oder noch nicht – verbalisiert werden können, können durch das kreative Handeln sichtbar gemacht werden, so dass sich ein Weg aus der Sprachlosigkeit eröffnet.